Die Abdichter erklären…

Eine Feuchtigkeitsabdichtung sollte einiges aushalten können. Risse im Untergrund können jedoch schnell zu einer potenziellen Gefahrenquelle für eine intakte Abdichtung werden. Deshalb ist es wichtig eine sogenannte „rissüberbrückende“ Abdichtung zu verwenden. Diese hält selbst starken Rissen sowie Wasserdruck stand und schützt zuverlässig vor Feuchtigkeit im Mauerwerk.

Risse im Untergrund gehören zu einer häufigen Quelle für Feuchtigkeit im Untergrund. Insbesondere Ecken, Anschlüsse und größere Flächen ohne ausreichende Bewegungsfugen sind hierfür anfällig. Kommt es schließlich zu einem Riss, wird Druck auf den Untergrund ausgeübt, sodass das Mauerwerk immer weiter auseinandergedrückt wird. Schnell kann sich hier Wasser breit machen und die Abdichtung stark dehnen. Ist die Abdichtung nur elastisch und nicht rissüberbrückend, platzt sie aufgrund des steigenden Wasserdruckes auf.

„Rissüberbrückend“ und „elastisch“ sind somit nicht zu verwechseln. Während rissüberbrückende Abdichtungen selbst hohen Wasserdruck noch standhalten, reißen elastische Abdichtungen und lassen Feuchtigkeit durch. Besonders gefährdete Stellen sollten daher mit speziell abdichtenden Maßnahmen bearbeitet werden, um Feuchtigkeit langfristig zu vermeiden.

Mit den speziellen Geweben von der Köster Bauchemie AG können fachmännisch rissüberbrückende Abdichtungen vorgenommen werden. So sollte bei dickschichtigem, flüssigem Abdichtungsmaterial wie beispielsweise PMBCs Armierungsgewebe in die erste frische Lage eingebettet werden. Wird ein dünnschichtiges Abdichtungsmaterial wie elastisches MDS verwendet, sollte Köster Superfleece eingearbeitet werden. Das Gewebe sichert in beiden Fällen den Untergrund und schützt damit vor Feuchtigkeit.